Sexual Violence in History: A Bibliography

compiled by Stefan Blaschke

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First published: October 1, 2026 - Last updated: October 1, 2026

TITLE INFORMATION

Authors: Peter Caspari, Manuel Arnegger, Gerhard Hackenschmied, Kathrin Weinhandl, Mara Roth

Title: Die pädagogische Praxis und der Umgang mit Gewalt im St. Augustinusheim des SkF Freiburg e.V. zwischen 1985–1997

Subtitle: Eine empirische Studie als Beitrag zur Aufarbeitung

Translation: Educational Practice and the Handling of Violence at the St. Augustinusheim (SkF Freiburg e.V.) between 1985 and 1997: An Empirical Study Contributing to the Process of Coming to Terms with the Past

Place: Wiesbaden

Publisher: Springer VS

Year: 2026

Pages: xiv + 229pp.

Series: Sexuelle Gewalt in Kindheit und Jugend: Forschung als Beitrag zur Aufarbeitung (Sexual Violence in Childhood and Adolescence: Research as a Contribution to Addressing the Issue)

ISBN-13: 9783658515126 (softcover) - Find a Library: Wikipedia, WorldCat | ISBN-13: 9783658515133 (ebook.) - Find a Library: Wikipedia, WorldCat

Language: German

Keywords: Modern History: 20th Century | European History: German History | Cases: Real Incidents / St. Augustinusheim Sexual Abuse Case



FULL TEXT

Links:
- Google Books (Limited Preview)

- Springer Nature Link (Restricted Access)



ADDITIONAL INFORMATION

Authors:
- Peter Caspari, Institut für Praxisforschung und Projektberatung (Institute for Practice-Oriented Research and Project Consulting) - ResearchGate

- Manuel Arnegger: ResearchGate

- Gerhard Hackenschmied, Institut für Praxisforschung und Projektberatung (Institute for Practice-Oriented Research and Project Consulting)

- Mara Roth: -

- Kathrin Weinhandl, Institut für Praxisforschung und Projektberatung (Institute for Practice-Oriented Research and Project Consulting)

Contents:
  Teil I Die wissenschaftliche Untersuchung zur Aufarbeitung der pädagogischen Praxis und des Umgangs mit Gewalt im St. Augustinusheim des SkF Freiburg e.V. zwischen 1985–1997
    1 Ausgangslage, Anlass der Studie (p. 3)
    2 Forschungsfragen (p. 5)
    3 Datengrundlage und Methode (p. 7)
    3.1 Erhebungsinstrumente (p. 8)
    3.2 Akquise von Interviewpartner*innen (p. 10)
    3.3 Datenquwellen und Auswertung (p. 12)
    3.4 Stichprobenbeschreibung (p. 12)
    3.5 Begleitstruktur (p. 14)
    4 Verdeckungszusammenhänge: Probleme der Datengewinnung (p. 15)
    4.1 Frühere Bewohner*innen des St. Augustinusheimes (p. 16)
    4.2 Motivationale Grundlagen des vorliegenden Verdeckungszusammenhangs (p. 17)
    4.3 Menschen mit Behinderung (p. 24)
    4.4 Jugendämter/Heimaufsicht (p. 26)
    5 Struktur und Kultur des St. Augustinusheims (p. 29)
    6 Gewalt im St. Augustinusheim (p. 41)
    6.1 Allgemeine Einschätzung: Ein gewaltreaktives Erziehungssystem mit wenigen gewaltaffinen Mitarbeiter*innen (p. 41)
    6.2 Deskriptiver Überblick über Gewaltformen (p. 43)
      6.2.1 Physische Gewalt (p. 44)
      6.2.2 Psychische Gewalt (p. 47)
      6.2.3 Vernachlässigung (p. 49)
      6.2.4 Sexualisierte Gewalt (p. 52)
    7 Risikofaktoren (p. 55)
    7.1 Personalbezogene Risikofaktoren (p. 56)
      7.1.1 Überforderung (p. 56)
      7.1.2 Mangelnde Qualifikation (p. 72)
      7.1.3 Umgang mit Nähe und Distanz (p. 82)
      7.1.4 Verantwortungslosigkeit (p. 92)
      7.1.5 Umgang mit Sexualität: Zwischen Vermeidung und Entgrenzung (p. 101)
    7.2 Klientenbezogene Risikofaktoren (p. 107)
      7.2.1 Biografische Vobelastungen (p. 108)
      7.2.2 Verhaltensmanifestationen (p. 111)
      7.2.3 Bühnen der Reinszenierung (p. 114)
      7.2.4 Funktion und Funktionalität des St. Augustinusheimes (p. 132)
    7.3 Der Heimleiter H.E. als personell-struktureller Risikofaktor (p. 134)
      7.3.1 Reformbemühungen (p. 135)
      7.3.2 Machtbewusster Führungsstil (p. 136)
      7.3.3 Außendarstellung (p. 140)
      7.3.4 Abwesenheit (p. 142)
      7.3.5 Netzwerke (p. 144)
      7.3.6 Das Betrugsdelikt (p. 148)
      7.3.7 Verdacht auf sexualisierte Gewalt (p. 150)
    8 Einordnung der Befunde (p. 155)
    8.1 Einrichtungen der Behindertenhilfe (p. 155)
    8.2 Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe (p. 169)
    9 Empfehlungen (p. 175)
    9.1 Selbstgewisse Einrichtungen sind fehleranfällig (p. 176)
    9.2 Umgang mit Fachkräftemangel (p. 176)
    9.3 Transparenz in Bezug auf die wirtschaftliche Situation (p. 177)
    9.4 Qualitätssichernde Ausgestaltung von Stellenprofilen (p. 177)
    9.5 Zuverlässige Kontrollhierarchien (p. 178)
    9.6 Sorgfältige Aufnahmediagnostik (p. 178)
    9.7 Begleitung von Care Leavers (p. 179)
    9.8 Biografische Vorbelastungen der Kinder/Jugendlichen als Auftrag für die Jugendhilfe und Eingliederungshilfe (p. 179)
    9.9 Qualifizierungsbereiche (p. 180)
    9.10 Traumasensibilität (p. 180)
    9.11 Machtverhältnisse reflektieren - zwischen Handeln und Agieren (p. 180)
    9.12 Institutionelle Gewaltprävention: Vorgehen in Verdachtsfällen (p. 181)
    9.13 Umsetzung konzeptioneller Grundlagen (p. 181)
    9.14 Umgang mit Sexualität (p. 182)
    9.15 Fürsorgepflicht für Mitarbeitende (p. 182)
    9.16 Supervision (p. 183)
    9.17 Eehemaligenarbeit (p. 183)
    9.18 Aufarbeitung der Arbeit mit Menschen mit Behinderung (p. 184)
    9.19 Critical incidents (p. 184)
    9.20 Professionsethik (p. 185)
    10 Fazit (p. 187)
 
Teil II Die Auseinandersetzung des Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Freiburg mit den Empfehlungen des Ergebnisberichts der wissenschaftlichen Aufarbeitung
    11 Unmittelbare Reaktionen auf die Empfehlungen aus dem Abschlussbericht (p. 191)
    11.1 Einleitung und Hintergrund (p. 191)
    11.2 Kommentare de SkF Freiburg e.V. zu den Empfehlungen des Berichtes (Originaltext vom Juni 2024) (p. 192)
    11.3 Abschließende Bemerkungen zur Kommentierung der Empfehlungen im Juni 2024 (p .209)
    12 Maßnahmenplanung – Die Übersetzung der kommentierten Empfehlungen in Maßnahmen ab Juli 2024 (p. 211)
    12.1 Einführung (p. 211)
    12.2 Vorgehensweise (p. 212)
    12.3. Maßnahmen (p. 214)
      12.3.1 IPSE-Selbstevaluation (p. 214)
      12.3.2 Verselbständigungskonzept (p. 215)
      12.3.3 Traumapädagogik (p. 215)
      12.3.4 Krisenkonzept (p. 216)
      12.3.5 Erhebung von Belastungsfaktoren (p. 217)
      12.3.6 Entwicklung kommunikativer Räume (p. 218)
      12.3.7 Testen des Konzepts Critical Incidents (p. 218)
      12.3.8 Professionsethik (p. 219)
      12.3.9 Schlussbemerkungen (p. 220)
   
Literatur (p. 221)

Description: » Dieses Buch besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil umfasst einen wissenschaftlichen Bericht zur Aufarbeitung von sexualisierter, körperlicher und psychischer Gewalt in einer pädagogischen Institution. Im zweiten Teil wird ausführlich beschrieben, welche Schlüsse die betroffene Institution aus den Vorfällen in ihrer Vergangenheit zieht. Dabei wird zum einen auf konkrete Empfehlungen aus dem Forschungsbericht eingegangen, zum anderen werden institutionelle Maßnahmen beschrieben, die der Weiterentwicklung gewaltpräventiver Strukturen dienen. Das Buch bietet daher modellhafte Anregungen sowohl für die Aufarbeitung von Gewalt als auch für die Gewaltprävention in der stationären Kinder- und Jugendhilfe. Die Aufarbeitungsstudie bezieht sich auf die 1980er und 1990er Jahre, also die Zeit des Übergangs von der traditionellen, gewaltaffinen Heimerziehung in eine moderne stationäre Kinder- und Jugendhilfe. Dabei zeigt sich, dass auch ein ambitionierte, machtkritische Pädagogik anfällig für Gewaltanwendung ist, wenn strukturelle Rahmenbedingungen Überforderung und unreflektiertes Handeln befördern. Als Risikofaktoren werden u.a. ökonomischer Druck, die Position des Heimleiters, mangelnde Kontrollmechanismen und fehlende Kenntnisse zum Umgang mit Trauma und sexualisierter Gewalt herausgearbeitet. Die Übertragung der Erkenntnisse aus der Aufarbeitungsstudie auf die aktuelle pädagogische Praxis in der betroffenen Institution zeigt, dass viele der damals wirksamen Risikofaktoren nach wie vor in Betracht gezogen werden müssen - insbesondere mit Blick auf die markwirtschaftliche Organisation sozialer Dienstleistungen.« (Source: Springer Nature Link)

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